Vogel des Jahres

Herzlich willkommen bei unserem Motivwechsel! Was wir darunter verstehen? In jedem Jahr gibt es einen Vogel des Jahres. Diesen Vogel zeigen wir Ihnen jeweils.

Außerdem wollen wir hierzu in den nachfolgenden Zeilen weitere Informationen bereit stellen und Ihnen die Vögel der letzten Jahre zeigen.

Die von uns hier präsentierten Bilder und Texte stammen vom Naturschutzbund (NABU) und sind auch unter www.nabu.de zu finden. Wir danken hiermit der kostenlosen zur Verfügungstellung dieser Pressebilder.


Waldkauz

Der Vogel des Jahres 2017 ist der Waldkauz.

Wann haben Sie zuletzt in der Nacht eine Eule rufen gehört? Viele Gegenden sind von Eulen verlassen, entweder weil sie keine Bruthöhlen finden oder das Nahrungsangebot nicht mehr ausreicht. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren.


Stieglitz

Der Vogel des Jahres 2016 ist der Stieglitz.

Die Laute des Stieglitzes sind unverwechselbar: Am häufigsten ertönt ein helles, mehrsilbiges "stiglit", "didelit" oder "didlilit", welches den stimmfreudigen Vögeln auch ihren deutschen Namen einbrachte. Sein Gesang ist ein lautes, hastig vorgetragenes Zwitschern und wird oft mit einer rhythmischen Wiederholung der arttypischen „stiglit“-Rufe eingeleitet, denen mehrere Triller und Schnörkel folgen. Gesangspassagen und Rufe gehen oft ineinander über, unterscheiden sich jedoch in ihrer Rolle: Kontakt- oder Warnrufe der bunten Vögel sind das ganze Jahr über zu hören.


Grünspecht

Der Vogel des Jahres 2014 ist der Grünspecht.

Der Grünspecht findet überall dort ein Domizil, wo es alte Bäume zur Anlage von Höhlen und ausreichend Ameisen gibt - sei es in halboffenen Waldlandschaften, in Gärten und Parks oder auf städtischen Brachflächen. Besonders geeignete Bedingungen bietet auch die Streuobstwiese: eine grüne Oase mit hochstämmigen Obstbäumen und extensiv genutzten Wiesen. Doch die Fläche dieses Lebensraums ist dramatisch zurückgegangen. Wegen ihrer hochstämmigen Bäume und der pestizidfreien Nutzung sind Streuobstwiesen für den Grünspecht sehr wertvoll.


Bekassine

Der Vogel des Jahres 2013 ist die Bekassine.

Ein zentrales Merkmal der Bekassine ist der spektakuläre Balzflug der Männchen mit einem lautstarken "Wummern", das wie Meckern klingt. Der Laut entsteht während des Sturzflugs durch den Wind, wenn der Vogel die beiden äußeren Schwanzfedern abspreizt. Die Männchen steigen auf meist 50 Meter Höhe in scharfem Zickzack steil auf, um dann jäh zur Seite abzukippen. Dieser Kunstflug ist besonders gut von März bis Mai zu beobachten. Der mit sieben Zentimetern überproportional lange und gerade Schnabel ist ihr auffälligstes Kennzeichen. Bekassinen stochern mit ihm tief im weichen Boden, um Kleintiere zu orten und zu ertasten. Neben Würmern, Schnecken und Insekten stehen auch Sämereien und Beeren auf ihrem Speiseplan.


Dohle

Der Vogel des Jahres 2012 war die Dohle.

Die Dohle hat ein schwarzes Gefieder mit einer graue Kapuze und silbrig-weiße Augen. Doch sie ist nicht so hart, wie sie aussieht: Sie ist ihren artgenossen gegenüber treu, hilfsbereit und fürsorglich. Ausserdem ist sie sehr intelligent. Früh findet sie den Partner fürs Leben und engagiert sich in der Gemeinschaft.
Im Mittelalter hieß es, der schwarze Vogel mit den silbrig-weißen Augen bringe Pest und Tod. Heute leidet die Dohle nicht nur an Image- sondern auch an Platzproblemen, denn geeignete Brutplätze gibt es immer seltener.


Gartenrotschwanz

Der Vogel des Jahres 2011 war der Gartenrotschwanz.

Duftende Blumenwiesen, üppige Obstbaumblüten und leckeres Obst zum Naschen, dazu ein buntes Gartenleben voller Vögel, Schmetterlinge und anderer Insekten. An solch einem Ort lässt es sich gemütlich entspannen und das Leben genießen – das finden nicht nur wir Menschen, sondern auch der Gartenrotschwanz.Doch sein Name täuscht – in vielen Gärten werden Sie keinem Gartenrotschwanz mehr begegnen. Denn der sympathische Geselle ist recht anspruchsvoll: Große, vielfältige Naturgärten sind gefragt.


Kormoran

Der Vogel des Jahres 2010 war der Kormoran.

Der Kormoran, dessen grüne Augen an Edelsteine erinnern, ist ein Meistertaucher Bis zu 90 Sekunden lang und 30 Meter tief kann er tauchen. Sein mit Wasser vollgesogenes Gefieder lässt er von Wind und Sonne trocknen – ein einzigartiges Verhalten in der Vogelwelt. Dazu breitet er die Flügel in der charakteristischen Haltung auf einem Ruheplatz aus. Abgesehen von Südamerika ist der Kormoran in allen Erdteilen zu Hause.


Eisvogel

Der Vogel des Jahres 2009 war der Eisvogel.

Der Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen. Woher der Name des spatzengroßen Eisvogels stammt, ist strittig. Manche leiten ihn vom althochdeutschen „eisan“ für „schillern“ oder „glänzen“ ab. Die Bezeichnung „Schillervogel“ passt zum flirrenden Farbenspiel. Doch nicht nur das zeichnet den Eisvogel aus.


Kuckuck

Der Vogel des Jahres 2008 war der Kuckuck.

Der markante Ruf des Kuckuck-Männchens ist unverwechselbar. Nicht nur in Deutschland spiegelt sein Name den markanten Ruf wieder. Der „Cuculus canorus“, „Cuckoo“ ist ein eher scheuer Vogel, der die Nähe des Menschen meidet. Umso forscher zeigt er sich, wenn es um den Erhalt seiner Art geht und er fremde Nester als Heim für seine Jungen aussucht.


Turmfalke

Der Vogel des Jahres 2007 war der Turmfalke.

Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist mit seinen rund 35 Zentimetern Körpergröße und 75 Zentimetern Flügelspannweite ein kleiner Verwandter des ersten Jahresvogels überhaupt, dem 1971 gewählten Wanderfalken. Im Gegensatz zum damals vom Aussterben bedrohten Wanderfalken ist der Turmfalke kein ganz seltener Vogel. Dennoch gehen die Bestandszahlen langsam, aber stetig zurück.


Kleiber

Der Vogel des Jahres 2006 war der Kleiber.

Der Kleiber steht stellvertretend für einen Lebensraum, für den wir in Deutschland und Mitteleuropa besondere Verant-wortung tragen: die Rotbuchen- und Eichenwälder. Er ist die Stimme des Waldes und kündigt den Frühling an, selbst wenn er den Beginn oft weit vorverlegt. Er läuft kopfüber den Baum-stamm herunter und zeigt uns, dass der Wald lebt, lange bevor die ersten Blätter sprießen.


Uhu

Der Vogel des Jahres 2005 war der Uhu.

Mit dem Uhu haben NABU und LBV einen Eulenvogel zum Vogel des Jahres gekürt, der wie kaum eine andere Art auch für Erfolge im Artenschutz steht. Die hierzulande fast ausgerottete größte europäische Eule kommt dank gezielter Artenhilfsprogramme heute wieder bundesweit vor. Trotz der vielerorts stabilen Bestände ist die Population dieses nachtaktiven Greifvogels allerdings regional rückläufig und nimmt der Bruterfolg ab , ohne dass die Ursachen hierfür bekannt seien. Auch wenn sich das Blatt insgesamt gewendet habe, ist der Uhu bis heute besonders schutzbedürftig.


Zaunkönig

Der Vogel des Jahres 2004 war der Zaunkönig.

Obwohl die meisten Zaunkönige in strukturreichen Wäldern siedeln, werden hohe Revierdichten auch in Städten und Dörfern gefunden. Dies unterstreicht einmal mehr, wie wichtig es ist, gerade auch im Siedlungsraum gezielt für Lebensräume zu sorgen, indem man beispielsweise einen naturnahen, möglichst verwilderten Garten anlegt.




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