Vogel des Jahres Herzlich willkommen bei unserem Motivwechsel! Was wir darunter verstehen? In jedem Jahr gibt es einen Vogel des Jahres. Diesen Vogel zeigen wir Ihnen jeweils. Außerdem wollen wir hierzu in den nachfolgenden Zeilen weitere Informationen bereit stellen und Ihnen die Vögel der letzten Jahre zeigen. Die von uns hier präsentierten Bilder und Texte stammen vom Naturschutzbund (NABU) und sind auch unter www.nabu.de zu finden. Wir danken hiermit der kostenlosen zur Verfügungstellung dieser Pressebilder. Dohle
Der Vogel des Jahres 2012 ist die Dohle.
Die Dohle hat ein schwarzes Gefieder mit einer graue Kapuze und silbrig-weiße Augen.
Doch sie ist nicht so hart, wie sie aussieht: Sie ist ihren artgenossen gegenüber treu, hilfsbereit und fürsorglich. Ausserdem ist sie sehr intelligent.
Früh findet sie den Partner fürs Leben und engagiert sich in der Gemeinschaft. Gartenrotschwanz
Der Vogel des Jahres 2011 war der Gartenrotschwanz. Duftende Blumenwiesen, üppige Obstbaumblüten und leckeres Obst zum Naschen, dazu ein buntes Gartenleben voller Vögel, Schmetterlinge und anderer Insekten. An solch einem Ort lässt es sich gemütlich entspannen und das Leben genießen das finden nicht nur wir Menschen, sondern auch der Gartenrotschwanz.Doch sein Name täuscht in vielen Gärten werden Sie keinem Gartenrotschwanz mehr begegnen. Denn der sympathische Geselle ist recht anspruchsvoll: Große, vielfältige Naturgärten sind gefragt. Kormoran
Der Vogel des Jahres 2010 war der Kormoran. Der Kormoran, dessen grüne Augen an Edelsteine erinnern, ist ein Meistertaucher Bis zu 90 Sekunden lang und 30 Meter tief kann er tauchen. Sein mit Wasser vollgesogenes Gefieder lässt er von Wind und Sonne trocknen ein einzigartiges Verhalten in der Vogelwelt. Dazu breitet er die Flügel in der charakteristischen Haltung auf einem Ruheplatz aus. Abgesehen von Südamerika ist der Kormoran in allen Erdteilen zu Hause. Eisvogel
Der Vogel des Jahres 2009 war der Eisvogel. Der Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen. Woher der Name des spatzengroßen Eisvogels stammt, ist strittig. Manche leiten ihn vom althochdeutschen „eisan“ für „schillern“ oder „glänzen“ ab. Die Bezeichnung „Schillervogel“ passt zum flirrenden Farbenspiel. Doch nicht nur das zeichnet den Eisvogel aus. Kuckuck
Der Vogel des Jahres 2008 war der Kuckuck. Der markante Ruf des Kuckuck-Männchens ist unverwechselbar. Nicht nur in Deutschland spiegelt sein Name den markanten Ruf wieder. Der „Cuculus canorus“, „Cuckoo“ ist ein eher scheuer Vogel, der die Nähe des Menschen meidet. Umso forscher zeigt er sich, wenn es um den Erhalt seiner Art geht und er fremde Nester als Heim für seine Jungen aussucht. Turmfalke
Der Vogel des Jahres 2007 war der Turmfalke. Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist mit seinen rund 35 Zentimetern Körpergröße und 75 Zentimetern Flügelspannweite ein kleiner Verwandter des ersten Jahresvogels überhaupt, dem 1971 gewählten Wanderfalken. Im Gegensatz zum damals vom Aussterben bedrohten Wanderfalken ist der Turmfalke kein ganz seltener Vogel. Dennoch gehen die Bestandszahlen langsam, aber stetig zurück. Kleiber
Der Vogel des Jahres 2006 war der Kleiber. Der Kleiber steht stellvertretend für einen Lebensraum, für den wir in Deutschland und Mitteleuropa besondere Verant-wortung tragen: die Rotbuchen- und Eichenwälder. Er ist die Stimme des Waldes und kündigt den Frühling an, selbst wenn er den Beginn oft weit vorverlegt. Er läuft kopfüber den Baum-stamm herunter und zeigt uns, dass der Wald lebt, lange bevor die ersten Blätter sprießen. Uhu
Der Vogel des Jahres 2005 war der Uhu. Mit dem Uhu haben NABU und LBV einen Eulenvogel zum Vogel des Jahres gekürt, der wie kaum eine andere Art auch für Erfolge im Artenschutz steht. Die hierzulande fast ausgerottete größte europäische Eule kommt dank gezielter Artenhilfsprogramme heute wieder bundesweit vor. Trotz der vielerorts stabilen Bestände ist die Population dieses nachtaktiven Greifvogels allerdings regional rückläufig und nimmt der Bruterfolg ab , ohne dass die Ursachen hierfür bekannt seien. Auch wenn sich das Blatt insgesamt gewendet habe, ist der Uhu bis heute besonders schutzbedürftig. Zaunkönig
Der Vogel des Jahres 2004 war der Zaunkönig. Obwohl die meisten Zaunkönige in strukturreichen Wäldern siedeln, werden hohe Revierdichten auch in Städten und Dörfern gefunden. Dies unterstreicht einmal mehr, wie wichtig es ist, gerade auch im Siedlungsraum gezielt für Lebensräume zu sorgen, indem man beispielsweise einen naturnahen, möglichst verwilderten Garten anlegt. |
![]() |
Im Herzen der malerischen Parklandschaft des Ammerlandes liegt das Gartenkulturzentrum Niedersachsen - Park der Gärten - die Gartenschau in Bad Zwischenahn. Holen Sie sich doch hier ein paar Ideen für den eigenen Garten. Der Park der Gärten macht bis zum 22.04.2012 Winterpause. |